Sonntag, 27. Dezember 2015

#083: Bruichladdich Crew Valinch No. 16 - Jonathan Carmichael - 1990




Es wird mal wieder Zeit, eine der Crew Valinch Abfüllungen aus dem Hause Bruichladdich hier im  Blog zu besprechen. Die Nr. 16 ist dem Bottling Hall Manager Jonathan Carmichael gewidmet. Wie auch schon Valinch #11 wurde auch dieser nach der ersten Reifeperiode in einem Ex-Bourbon Cask in einem Calvados Fass nachgereift. Calvados ist ein Apfelbranntwein aus der Normandie, Whisky findet nur sehr selten seinen Weg in diese Fässer.


Farbe
Gelbes Gold

Nase
Sofort dominieren intensive Fruchtnoten. Ganz vorne, wie sollte es anders sein, kräftiger, frischer Apfel. Das Calvadosfass ist sehr präsent. Dazu kommen Pfirsichringe, Ananas mit milder Säure, Marzipan und sanfte Gewürze. Mit zunehmender Zeit an der Luft verändert sich primär die Apfelnote und wandelt sich vom naturtrüben Saft hin zum Most.

Geschmack
Sofort malzig-süß mit Marzipan und Honig. Auch im Mund finden sich schöne Apfelnoten. Auf der Zunge wird es dann mit Pfeffer und Holznoten schnell würzig. Der Alkohol ist gut eingebunden, allerdings fehlt ihm etwas das sonst für Bruichladdich so typisch ölige und cremige Mundgefühl.

Abgang
Im Abgang offenbart der Whisky eine ganz neue Facette, die hier erstmals zu Tage tritt: Eine deutliche, nicht unangenehme Bitterkeit von Walnüssen, Röstkaffee und Bittermandelöl umspielt die immer noch deutlich vorhandenen Apfel- und Fruchtaromen. Auch hier ist das Marzipan wieder da. Insgesamt gestaltet sich der Abgang mittellang.

Fazit
Ein guter Malt, dem vom Calvados ganz deutlich ein Stempel aufgedrückt worden ist. So kräftige Apfelnoten sind eine erfrischende Abwechslung. Verglichen mit anderen Bruichladdich Crew Valinch Abfüllungen fehlt es aber, auf hohem Niveau, an Komplexität und der typischen Cremigkeit im Mund. Verglichen mit dem Crew Valinch #11, der ebenfalls im Calvados Cask nachgereift wurde, zieht der #16 den Kürzeren.

87/100

Donnerstag, 24. Dezember 2015

#082: GlenDronach 1994 Handfilled (Distillery only) - Sherry Puncheon No. 3200




GlenDronach. Handfilled. 1994. Cask Strength. Sherry Puncheon. Eine Kombination aus Worten, die dem Kenner Gänsehaut bereitet und höchsten Genuss verspricht. Dieser Whisky wurde mir von einem guten Freund aus Schottland mitgebracht (DANKE) und wartete einige Zeit lang auf den richtigen Moment. Dieser Moment kam dann Mitte Dezember 2015 und heute, zum Heiligabend, teile ich meine Eindrücke mit euch.

The Whisky Log wünscht Euch frohe Weihnachten, entspannte Feiertage und einen guten Start in ein erfolgreiches und gesundes 2016! 


Farbe
Alte Eiche

Nase
Zu Beginn präsentiert sich der Whisky zurückhaltend und holzig: Alte Eichenholzmöbel, Holzstaub, Möbelpolitur und auch starke Tannine prägen den ersten Eindruck. Doch schon früh blitzen immer wieder Fruchtaromen und Süße hervor und machen klar: Hier ist Zeit gefragt. Ich gebe dem Whisky 30 Minuten im Glas.
Dann eröffnet sich mir ein Feuerwerk aus Brombeeren, Rosinen, Bratäpfeln, angebranntem Zucker, Lebkuchen, gespickten Orangen und Rohrohrzucker, mit seiner typischen Karamellnote. Das Ganze ist extrem dicht verwoben mit einer Vielzahl an würzigen Komponenten: Zimt, Nelken, Pfeifentabak, Balsamico, Espresso und auch die polierten Eichenholzmöbel sind natürlich noch da.
Die Komplexität und Dichte des Aromas ist kaum in Worte zu fassen, ein wahres Fest!


Geschmack
Mit 58,1% tritt der GlenDronach mit aller Macht auf die Zunge. Dabei ist er aber nicht brutal, sondern vielmehr extrem dicht, verwoben und angenehm. Das Mundgefühl ist sogar ein wenig dickflüssig. Zuerst sehr würzig mit Pfeffer, geröstetem Brot und viel Eichenholz. Die Zunge prickelt. Es folgen Brombeermarmelade, Mandeln, Espresso und eingekochte gemischte Waldfrüchte.

Abgang
Sehr lang und bittersüß klingen die Wogen des Sherrymonsters im Mund noch lange nach. Dunkle Beeren, Rumrosinen, dunkles Karamell, Marzipan, Zimt, Eichenholz und sogar eine Assoziation an feinen Holzrauch kommen auf. Immer wenn man denkt, er sei ganz verklungen, kommt doch wieder ein Schwall süßer Früchte und des typischen Sherryaromas hinterher. 

Fazit
Ein Meisterwerk. Wer diesen Whisky probiert hat, versteht den Hype um GlenDronach, die alten Abfüllungen und insbesondere die Handfilled-Flaschen mit Brenndatum in den 90er Jahren. Für mich der beste im Sherryfass gereifte Whisky, den ich bisher kosten durfte.

93/100

Sonntag, 20. Dezember 2015

#081: Glengoyne 18 Jahre




Die Brennerei Glengoyne ist für mich eine der besten Brennereien Schottlands und ein wahres Juwel der Highlands. Witzigerweise liegt die Brennerei soweit südlich, dass die Lagerhäuser auf der gegenüberliegenden Straßenseite breits zu den Lowlands gehören. Charakteristisch für den Geschmack von Glengoyne ist eine Apfelnote, die sich wunderbar durch die gesamte Standardrange verfolgen lässt und sich mit zunehmendem Alter der Malts verändert.


Farbe
Tiefes Gold

Nase
Sofort springt einen eine intensive Fruchtigkeit an. Deutlicher Sherryeinfluss, der den Whisky aber nicht dominiert. Am deutlichsten ist zunächst der für Glengoyne so typische Apfel. Dazu Bananen, Kirschen, Ananas, Pflaumenmus, Honig und etwas Kokosnuss. Mit zunehmender Zeit im Glas macht der Whisky eine großartige Wandlung durch, die Früchte werden nach und nach von dunklen, würzigen Aromen ergänzt. Zimt, etwas Ingwer, Zedernholz und Pfeifentabak.

Geschmack
Herrlich malzig, süß und mit viel Marzipan und Äpfeln tritt der Malt auf die Zunge. Das Mundgefühl ist sehr ölig und angenehm weich. Geröstete Haselnüsse mit Wildhonig, etwas Leder und ein leichter Kaffee bilden einen angenehm sanft-würzigen Gegenpol.

Abgang
Lang und weiterhin samtweich. Die Süße und Fruchtigkeit machen Platz für die angenehm milde Würze von Walnüssen, dunkler Schokolade, zarten Eichentanninen, Kardamom und etwas scharfem Zimt und Ingwer.

Fazit
Die gut ausgesuchten Sherryfässer spielen mit dem fruchtigen, apfellastigen Brennereicharakter von Glengoyne, verdecken ihn aber niemals. Eine Kunst, die Glengoyne perfektioniert hat.
Ein wunderbarer Whisky mit einem absolut herausragenden Preis/Leistungsverhältnis. Insbesondere die Travel Value Edition mit einem Liter Inhalt ist ein echtes Schnäppchen. Leider weist diese Version auch nur einen Alkoholgehalt von 40% auf, etwas mehr würde nicht schaden. Die reguläre 0,7 Liter Version kommt mit kräftigeren 43% ABV daher.


88/100
 

Mittwoch, 16. Dezember 2015

#080: Highland Park - Dark Origins




Dieser Whisky ist dem Gründer der Brennerei Highland Park, dem Mönch Magnus Eunson, gewidmet. Dieser brannte dem Vernehmen nach, neben seiner Tätigkeit als Geistlicher, in der Dunkelheit der Nacht Whisky... Passend dazu kommt der Malt in einer mattschwarzen, undurchsichtigen Flasche daher. 


Farbe
Tiefes Gold

Nase
Feuchte Erde, etwas Schwefel, Sherry, Orange, geröstete Walnüsse und Pfeffer. Umspielt wird das ganze von etwas Schokolade und dem typischen Highland Park - Rauch: Leicht und mit einer Note von Heidekraut kommt er daher. Der Alkohol beißt etwas in der Nase, was mich auf eine gewisse Jugend schließen lässt.

Geschmack
Unglaublich kraftvoll schiebt er an, als hätte er über 50% und nicht 46,8% Alkohol. Lakritze, Pfeffer, Eichenholz... Und dann eine ganze Flut von getrockneten Aprikosen, Rosinen und Apfelkompott. Der Rauch ist hier kraftvoller als man es vom 12- oder 18-jährigen Highland Park kennt.

Abgang
Nach dem sehr heftigen Antritt ist der Abgang sehr harmonisch mit viel Karamell, Zartbitterschokolade, getrockneten Früchten und gesalzener Lakritze. Der Rauch ist am Ende kaum mehr auszumachen.

Fazit
In der Nase zu schwefellastig und im Geschmack zu ungestüm hätten diesem Highland Park einige Jahre mehr in den Fässern wohl sehr gut getan. Dennoch finde ich an einigen Facetten durchaus Gefallen, was ihn doch noch zu einem vergleichsweise guten Whisky macht. Der Preis allerdings ist für das Gebotene entschieden zu hoch.

84/100

Sonntag, 13. Dezember 2015

#079: Glen Els - Cosy Winter 2015




Schon länger bin ich ein Fan der Malts aus dem Hause Glen Els - Hammerschmiede. Aus meiner Sicht kommt der beste deutsche Whisky aus dieser kleinen Manufaktur im Harz. Diese Abfüllung wurde dem Winter 2015/2016 gewidmet und soll den Genießer mit weihnachtlich-wärmenden Aromen durch die kalte Jahreszeit begleiten.


Farbe
Goldbraun

Nase
Pflaumen, Sultaninen, getrocknete Feigen, Rohrzucker und Zimt bringen gleich zu Beginn eine sehr weihnachtliche Anmutung. Dann wird es süßer mit karamellisierten Mandeln und Marzipanschokolade. Ganz zarter Rauch verbindet sich mit der Würze von schwarzem Pfeffer, Nelken und Zedernholz. Nach einiger Zeit ist der Rauch separiert überhaupt nicht mehr wahrnehmbar. Mit harzigem Nadelwald hat der Whisky noch eine sehr ungewöhnliche Facette zu bieten. Irgendwie frisch und doch "alt" und holzig zugleich habe ich das Gefühl, einen Sack winterlicher Gewürze und Düfte durch den kalten Wald zu tragen.

Geschmack
Das für mich typische cremig-weiche und irgendwie "anders" geartete Mundgefühl von Glen Els kommt sofort auf. Zunächst sehr süß mit gehackten Mandeln, Rosinen, Bratäpfeln und Karamellbonbons. Bald erscheinen Noten von Espresso, Walnüssen, Bittermandel und sehr dunkler Schokolade und verdrängen die Süße nahezu komplett.

Abgang
Der Abgang fällt, gemessen an der Komplexität des Aromas und des Geschmacks überraschend geradlinig und vergleichsweise kurz aus. Wie auch das Mundgefühl sehr cremig, weich und angenehm mit dunkler Schokolade, gemischten Nüssen und der Fruchtigkeit dunkler Beeren.

Fazit
Ein schöner Whisky, der seiner Bestimmung, den Genießer in der kalten Jahreszeit zu erfreuen und zu erwärmen, absolut gerecht wird. Die Nase ist extrem dynamisch und verändert sich an der Luft immer wieder auf interessante Art und Weise. Für einen Spitzenwhisky ist er Geschmack allerdings etwas zu bitter geraten und der Abgang zu kurz.

87/100

Mittwoch, 9. Dezember 2015

#078: Bruichladdich 2003 Sherry Hogshead for Whic.de



Heute findet der letzte aus dem Trio der für Whiskycircle abgefüllten drei Bruichladdich den Weg in mein Glas. Im Gegensatz zu den anderen beiden wurde dieser nicht in Fassstärke abgefüllt. Es wurde die immer noch angenehm krätige Trinkstärke von 46% gewählt. Schon im Samplefläschchen fällt auf: Dieser Whisky hat gewaltig Sedimente aus dem Fass mitgenommen und kommt sehr trüb daher. Ein echtes Naturprodukt, ungefiltert und ungefärbt. Das gefällt.
Auch hier danke ich dem Abfüller Whiskycircle für Probe und Foto.


Farbe
Bernstein

Nase
Gezuckerte Mandeln, saftige Rosinen, eingekochte dunkle Beeren und etwas grüner Tee. Dazu wird Toffee gereicht. Insgesamt sehr süß, das Faß ist ebenfalls mit einer aromatischen Holznote aufzufinden. Dahinter liegt noch deutlich erkennbar der Brennereicharakter von Bruichladdich: Zitrusfrüchte, feines Buttergebäck und ein Hauch von salziger Gischt.

Geschmack
Im Mund wird es nach einer anfänglichen Süße von Rosinen, Karamellbonbons und Sahne sehr schnell sehr maritim. Deutliche Assoziationen an Salz und Seeluft. Wow, in der Nase war diese Komponente nur zu erahnen. Einen so maritimen Bruichladdich hatte ich persönlich noch nicht im Glas. Dazu finden sich Noten von Tabak, feinem Holzrauch und eine zartbittere Nussigkeit von Walnüssen.

Abgang
Die maritimen Aromen gehen gleitend vom Geschmack in den Abgang über. Dort verebben sie dann vergleichsweise schnell und machen Platz für Rosinenbrötchen, Karamellbonbons und herbe Schokolade. Sehr aromatische Holznoten aus dem Fass lassen eine Assoziation an zarten Rauch aufkommen. Insgesamt gestaltet sich der Abgang etwas kurz, aber durchaus befriedigend.

Fazit
An diesem Malt wird mir die groß ausgeprägte Salzigkeit und die Aromen des Meeres im Geschmack am meisten in Erinnerung bleiben. Dahingehend macht er den sherryfassgelagerten Bunnahabhains aus meiner Sicht deutlich Konkurrenz. Viele angenehme Aromen aus dem Sherryfass ergänzen diesen Charakter auf angenehme Art und Weise. 

86/100

Montag, 7. Dezember 2015

#077: Bruichladdich 2006 Bourbon Cask for Whic.de



Heute folgt der nächste Bruichladdich, den Whic.de für sich hat unabhängig abfüllen lassen. Diesmal ohne den Einfluss von Torfrauch, dafür aber auch mit 9 Jahren noch vergleichsweise jung.
Ich danke dem Abfüller Whiskycircle für die Probe und das Foto.


Farbe
Reifer Mais

Nase
Zu Beginn sofort intensive Gebäcknoten: Buttercookies mit Hagelzucker, dazu florale Noten von Heu, Blumenwiese, Vanille und Karamell. Der Brennereicharakter hat hier eine richtig große Bühne. Lässt man den Whisky im Glas atmen wird er richtig fruchtig. Reife, gezuckerte Birnen, Papaya, Zitronen und getrocknete Ananas. In weiter Ferne ist ein Hauch von Seeluft vorhanden. Der Alkohol ist zu keiner Zeit spürbar und bereits nach nur 9 Jahren Reifung perfekt eingebunden.  

Geschmack
Süß, ölig und cremig im fließt der Whisky auf die Zunge. Dunkles Karamell, Birnenkompott und Vanillecreme. Nach einigen Momenten auf der Zunge kommt schwarzer Pfeffer und scharfer Ingwer zum Vorschein. Die Eiche ist hier, ganz im Gegensatz zur Nase, schon recht deutlich vertreten und bringt würzige, zartbittere Kontrapunkte. 

Abgang
Der Abgang gestaltet sich angenehm wärmend und mittellang. Alle für ein gutes Bourbon Fass typischen Aromen treten hier nochmals deutlich hervor: Vanille, Karamell, Herbstliche Früchte und einige getrocknete Südfrüchte. Immer wieder bremst die zartherbe Note aus dem Eichenfass die ansonsten überbordende Süße gekonnt ein. 

Fazit
Ich wiederhole mich gerne: Bruichladdich und hochwertige Ex-Bourbon Fässer ist für mich einfach eine ideale Kombination. Der florale, frische und süße Brennereicharakter passt einfach perfekt zu den Einflüssen dieser Fässer. Diese Abfüllung von Whic ist ein exzellentes Beispiel für diese Qualitäten, sehr schade dass es davon nur 48 Flaschen gibt.

88/100

Sonntag, 6. Dezember 2015

#076: Port Charlotte 2003 Bourbon Hogshead for Whic.de




Der online Whiskyhändler whic.de bringt kurz Anfang Dezember 2015 eine ganze Reihe spannender eigener Abfüllungen auf den Markt. Für mich als großer Fan der Bruichladdich Destillerie besonders toll: Drei der vier neuen Abfüllungen stammen aus eben dieser Brennerei.
Den Anfang macht heute das für mich absolute Highlight des Trios - ein 12 Jahre alter Port Charlotte. 
Ich danke dem Abfüller Whiskycircle für die Probe und das Foto!


Farbe
Fahles Gold

Nase
Kräftiger, aber doch feingliedriger Rauch, Getreide, süßes Malz, Zitronenbonbons und ein deutlicher maritimer Einschlag von Salz und Jod. Wie ich es so an Port Charlotte liebe, überdeckt der Rauch, obwohl er sehr kräftig ausfällt, keine einzige der filigranen und süßen Aromen dahinter. Nach dem Einschenken findet sich eine ebenfalls sehr typische Note eines etwas muffigen, alten Gewölbestalls. Wenn das verflogen ist folgen später geräucherte grüne Äpfel, Mangos, Honigmelone und etwas Asche.

Geschmack
Torfrauch, Räucherschinken, gebratener Speck, grob geschroteter Pfeffer und etwas reifer Parmesan. Auch eine deutliche Idee von Salz und etwas Teer sind da und machen klar - das ist Islay. Dahinter erscheint der Brennereicharakter mit Zitrusfrüchten, floraler Frische und Heu.

Abgang
Lang und rauchig mit etwas Asche ebbt der Malt ganz langsam ab. Die Süße ist fast gänzlich verschwunden und macht Platz für eine Mischung aus holzig-rauchiger Würze, Pfeffer und maritimen Noten. Auch im Abgang bleibt das Mundgefühl cremig und satt, was Vorfreude auf den nächsten Schluck macht.

Fazit
Ein klassisches Beispiel eines gut gereiften Port Charlotte aus dem Ex-Bourbon Fass. Dieser Malt "tickt" alle richtigen Boxen bei mir, er gefällt mir außerordentlich gut. Das Fass ist sehr gut ausgesucht und kann sich ohne Probleme mit, wesentlich teureren, unabhängig abgefüllten Fässern anderer namhafter Anbieter messen. Nicht nur ein sehr guter rauchiger Malt, sondern für ca. 89€ auch ein echter Preistipp. Günstiger wird man an solche Qualität aus dem Hause Port Charlotte bzw Bruichladdich nur schwer kommen.

90/100