Sonntag, 28. Juni 2015

#014: Bruichladdich Crew Valinch // 11. Raymond Tibbs // Calvados Cask Finish



Wer mich kennt weiß: Mit Bruichladdich verbindet mich eine ganz besondere Liebe. Die besonderen Fässer, die langsame Destillation, die unerschütterliche Hingabe zur Qualität und der Fokus auf die Herkunft der Rohmaterialien - das sind nur einige der Dinge, die ich an dieser Brennerei ganz besonders schätz(t)e.
Leider hat die Vielfalt in der Standardrange unter der neuen Eigentümerschaft nachgelassen, jedoch zeigen die traditionell im Laddie-Shop vor Ort selbst abzufüllenden "Valinch" Whiskys weiterhin ganz besondere Qualität. 
Der Valinch #11 ist mit seinem Finish in einem Calvados-Fass (Apfelbranntwein) sehr besonders, dieser Fassausbau ist extrem selten.



Farbe
Kräftiges Stroh

Nase
Der erste Eindruck, wie könnte es anders sein, sind vor Saft triefende, rote Äpfel. Vanillesauce, frisch gemähtes Gras, brauner Zucker und ein Hauch Zimt. Je länger ich rieche, desto präsenter wird das Bourbon-Fass mit starker Süße und tropischen Noten, die die Äpfel aber nicht zu vertreiben vermögen.
Ganz weit entfernt hört man Brandung des Meeres gegen die Felsen schlagen, ein Anflug von Gischt und Zitrusfrüchten schwebt herüber.
Der Alkoholgehalt von 49,9% ist nicht spürbar, lediglich eine leichte Kühle an der Nase erinnert mich daran, dass es sich hier doch um eine hochprozentige Spirituose handelt.

Geschmack
Unglaublich süß und voll. Ist da etwa Zucker in das Fass geraten? Mit der typischen Öligkeit, die Bruichladdich zueigen ist, kleidet der Malt schnell den gesamten Mundraum aus. Auch hier schmecke ich deutlich den Calvados mit seinen Äpfeln. Die Äpfel sind inzwischen überreif vom Baum gefallen und verströmen extreme Süße.
Und dann kommt auch etwas Eiche, gegen die süßen Äpfel hat sie aber keine Chance.

Abgang
Es prickelt noch relativ lange angenehm auf der Zunge. Die Apfelschalen wurden in braunem Zucker karamellisiert, sind dabei jedoch einen Tick zu lange in der Pfanne geblieben und ganz leicht angebrannt. Am Gaumen wird die Eiche nun immer deutlicher und bildet zusammen mit den Apfelnoten eine interessante Idee, wie das Holz eines Apfelbaumes wohl schmecken könnte...

Fazit
Defintiv etwas völlig anderes. Ein total eigenständiger Whisky mit einer nicht alltäglichen, enormen Süße und tonnenweise Äpfeln. Es gibt sicher komplexere Malts von Bruichladdich. Doch ein derart perfekt gemachtes Finish bekommt man nicht alle Tage ins Glas. Die Aromen sind wunderschön miteinander kombiniert und ergeben ein faszinierendes Gesamtbild eines Apfelgartens, irgendwo im Paradies. I like it!

91/100

Freitag, 26. Juni 2015

#013: Tamdhu Batch Strength // Batch 001





Die Brennerei Tamdhu in der Speyside wurde in 2011 vom unabhängigen Abfüller Ian McLeod erworben. Das Besondere an Tamdhu ist, dass die Brennerei über eine eigene Mälzerei verfügt und ihren gesamten Malzbedarf selbst deckt. Das ist ein Schottland ansonsten meines Wissens nur noch bei Springbank der Fall.
Besonders gut an den Abfüllungen unter der neuen Eigentümerschaft gefällt mir das Flaschendesign. Es erinnert an einen viktorianischen Parfümflakon und ist elegant und industriell zugleich. 
Der Batch Strength Batch 001 ist mein erster Tamdhu - und ich bin sehr gespannt, ob das Design hält, was es verspricht.


Farbe
Goldbraun

Nase
Bienenwachs, starker Sherry, Walnüsse und leicht säuerliche Orangen. Eine überraschend starke malzige Note, die fast an ein dunkles Bier erinnert. Darüber liegt eine stark kühlende und kräftige Alkoholnote. Mit Wasser mehr klassische Sherryaromen: Pflaumen,Trockenfrüchte, Rosinen, safttriefende Orangen, trockene europäische Eiche und dahinter etwas Karamell.

Geschmack
Sehr ölig, der Malt fühlt sich fast ein wenig dickflüssig im Mund an. Frische, junge Aprikosen treffen auf Orangen, getrocknete Früchte und einen Anflug von Zimt und Kardamom. Wachsig/süß belegt der Whisky den Mundraum.

Abgang
Keine Bitterkeit, weiterhin stark fruchtig mit Orangen, Malz und Cremé Brûlée. Weihnachtskuchen mit Orangeat und Zitronat und wieder das Wachs auf der Zunge. Der Abgang ist lang, süße Früchte verbleiben noch lange nach dem letzten Schluck im Mund.

Fazit
Ein schöner Sherrywhisky, der beweist, dass mit richtig guten Fässern auch vergleichsweise junges Alter problemlos wettgemacht werden kann. Die Jugend wird so zu einer Stärke, der Brennereicharakter mit seinem wachsig-süßen Geschmack kommt neben den tollen Fässern schön zur Geltung.


88/100





Mittwoch, 24. Juni 2015

#012: Glenmorangie Signet



Danke an Marcel Krunsch für das Foto!

Laut Glenmorangie ist der Signet ein ganz besonderer Whisky. Zusammengesetzt aus Whiskys unterschiedlichen Alters, der älteste in der Rezeptur soll über 30 Jahre alt sein, ziert die wunderschöne und schwere Flasche prominent das namensgebende Signet von Glenmorangie. 
Besonders ist auch die verwendete Gerste, hier wird zum Teil auf sehr stark geröstetes Malz und eigens angefertigte "Designer-Fässer" aus amerikanischer Weißeiche gesetzt. Ich bin gespannt, ob das Auswirkungen auf den Whisky hat und den Preis von ca. 120 EUR rechtfertigt.


Farbe
Mahagoni

Nase
Frisch gemahlene Kaffeebohnen, kandierte Orangen und Rosinen. Eine sehr interessante Röstnote, ohne eine Spur von Bitterkeit und irgendwie schokoladig. Das stark geröstete Malz? Dahinter starke Vanille, frisches Holz und etwas Klebstoff oder Lösungsmittel - wie bei Virgin Oak bzw. 1st Fill Ex-Bourbon Casks. Das könnten die angesprochenen Designer-Fässer sein.
Frische Sommerblumen und zarte Zitrone aus dem Brennereicharakter von Glenmorangie. Der Alkohol ist gut eingebunden.

Geschmack
Honigsüß und cremig. Rosinen, Trauben, Erdbeeren, Milchschokolade - das Sherryfass übernimmt die Führung. Der Kaffee kommt sofort dahinter und bringt angenehme Röstaromen ohne Bitterkeit. Beim zweiten Schluck mehr Eichenwürzigkeit mit Pfeffer und Ingwer.

Abgang
Lang und geprägt von Zartbitterschokolade und italienischem Espresso.
Dahinter immer wieder süßer Honig und die reifen Früchte aus dem Sherryfass.

Fazit
Trotz fehlender Altersangabe ein sehr schöner Whisky. Die Röstaromen vereinen sich auf eine ganz einzigartige Weise mit der Süße und bilden einen sehr eigenständigen Charakter. Ganz besonders macht ihn auch das Fehlen von Bitterkeit in den Röstaromen. Der Hersteller spricht vom Einsatz stark gerösteten "Chocolate Barley" - es scheint sich tatsächlich bemerkbar zu machen. I like it!

88/100

Montag, 22. Juni 2015

#011: Teeling Single Malt // Irish Whiskey // 2014





Auf meiner Suche nach guten Whiskys für die heißen Tage des Sommers begebe ich mich heute, auch wenn die Temperaturen seit meinem Tomatin Sherry-Rum Tasting merklich abgekühlt sind, nach Irland zur Brennerei Teeling.
Bisher habe ich schon mit Bushmills 16 und 21 gute Erfahrungen gemacht, mit der Brennerei Teilen ist dies mein Erstkontakt. Und der sollte sich als positiv erweisen - absolute Kaufempfehlung!


Farbe
Altes Gold

Nase
Süße, sommerliche Früchte: Honigmelone, Grapefruit, Mango und Pfirsich. Dahinter Vanille und Toffee.
Mit der Zeit immer zitruslastiger, knackiger und frischer. Granny Smith, Ananas und saure Pfirsichringe (Haribo). Eichenwürze oder einen Alkoholstich sucht man vergebens.

Geschmack
Der Mund wird wie mit einem Belag von Fruchtpüree ausgekleidet - in ganz eigenständiges Mundgefühl. Zu Beginn süße Honigmelone, Zitrone und Trockenobst: Feigen, Apfelspalten, Passionsfrucht.
Dann übernehmen die Weißweinfässer die Führung. Schnell trockener werdend mit Nüssen, etwas Pfeffer und zarter Eiche.

Abgang
Lang, fruchtig und weiterhin trockener werdend. Karamellpudding und Trockenfrüchte. Auch hier ist die süße Zitrone präsent.
Ganz am Ende erscheinen doch einige Tannine und setzen einen angenehmen Kontrapunkt.

Fazit
Wundervoll ausbalanciert zwischen Frucht und Würze. Kein Aspekt dominiert, alles wechselt sich extrem angenehm ab. Das Highlight ist für mich die Nase - wie eine Reise in ein Reich aus tropischen Früchten in einem sommerlichen Paradies.
Ich war skeptisch ob die Vielzahl an verwendeten Fässern (Sherry, Port, Madeira, White Burgundy, Cabernet Sauvignon) gut aufeinander abgestimmt werden kann - doch es ist gelungen.
Für den Preis von um die 40 EUR eine absolute Empfehlung, aus meiner Sicht nah am deutlich älteren Bushmills 21.

87/100

Samstag, 20. Juni 2015

#010: Port Charlotte 2001 Syrah Wine Cask - Rest And Be Thankful Whisky Company (RBTW)



Danke an Diedrich Frielinghaus für das Foto!

Heute widme ich mich der ersten Port Charlotte Abfüllung des jungen unabhängigen Abfüllers "Rest And Be Thankful Whisky Company". Nachdem mir das Jurancon-Fass schon hervorragend geschmeckt hat, liegt die Messlatte hoch.
Mit ca. 200 EUR sind diese Flaschen aus meiner Sicht nicht nur selbstbewusst, sondern schon fast unverschämt eingepreist. Doch es gibt nur wenige so alte PC - und auch die Weinfässer sind etwas ganz besonderes. Vergleichbares bekommt  man sonst nur in Form der Port Charlotte Cask Exploration Valinch-Abfüllungen direkt auf Islay in der Brennerei.

Farbe
Altes Gold

Nase
Geräucherte, rote, Früchte. Erdbeeren, Pfirsiche, Aprikosen.
Der Rauch ist schwer, erdig und kraftvoll. Dann Marzipan mit gerösteten Mandeln und etwas schwarzer Kaffee.
Süße und Rauch wechseln sich auf eine hochinteressante Weise ab: Man riecht Rauch, setzt das Glas ab und nach einigen Momenten scheint der Rauch verschwunden und die Früchte kommen hervor. Das könnte ich stundenlang machen.
Der Alkohol ist unverdünnt aber zu stark, er sticht doch recht stark in der Nase. Ich gebe also etwas Wasser hinzu.


Jetzt ein typischer Port Charlotte: Süßlicher Rauch schwebt durch einen alten Stall auf einem Bauernhof. Es sind schon lange keine Tiere mehr da, doch in den Gewölbedecken hängt der typische Stallgeruch wohl noch Äonen fest.
Schwarzwälder Schinken und etwas in der Pfanne karamellisierter Speck.
Nach einigen Minuten kommen die süßen Früchte wieder, diesmal sind sie fast ohne Raucheinfluss einfach saftig, süß und frisch. Sie wechseln sich, wie ohne Wasser, mit dem Rauch ab. Ich denke ich habe die richtige Wassermenge getroffen, der Charakter des Malts hat sich nur wenig verändert, es kam nur mehr vom typischen PC-Charakter hinzu.


Geschmack
Süß und ölig kleidet der Malt den Mundraum aus. Cremig und voll, dabei aber ungemein kraftvoll- eindeutig Bruichladdich. Dann Rauch, Asche, etwas Jod und eine Assoziation an Salz versetzen mich an die Küste Islays.
Dann kommt das Syrah-Fass richtig durch: Holzige Würzigkeit verdrängt die Süße und verbindet sich mit dem Rauch zu einer bittersüßen Symphonie.

Abgang
Das Wechselspiel der Aromen setzt sich fort: Würzige Holznoten wechseln sich ab mit geräucherten Erdbeeren und Trauben.
Der Abgang wird von Minute zu Minute immer trockener und gibt nach und nach die Süße des Syrah preis. Dazu verbrannter Espresso, bittere Walnüsse und Asche. Ab und an habe ich einen undefinierbaren Eindruck von Kräutern, Heu und Stall - von anderen Bloggern wird das als "Farmy Notes" beschrieben, was ich sehr passend finde.

Fazit
Was für ein Malt, hier stimmt aus meiner Sicht alles. Das Weinfass hat in keiner Weise den Charakter der Malts zugedeckt, es bringt aber eine Unmenge an Komplexität ins Spiel. Besonders fasziniert mich das Wechselspiel zwischen Süße und Rauch - man könnte zwischen den Atemzügen den Malt im Glas ausgetauscht haben.
Diese Aromenvielfalt lässt sich in einer Tasting Note nur bis zu einem bestimmten Punkt zum Ausdruck bringen - hier finde ich von Mal zu Mal mehr. Ich hoffe sehr, dass Rest & Be Thankful noch mehr solch geniale Fässer in der Hinterhand haben.

93/100

Donnerstag, 18. Juni 2015

#009: Port Charlotte 2001 Jurançon Wine Cask - Rest And Be Thankful Whisky Company (RBTW)



Danke an Diedrich Frielinghaus für das Foto!

Die ursprüngliche Port Charlotte Brennerei auf Islay wurde 1929 geschlossen. Zwischenzeitlich vermarktet Bruichladdich seine "Heavily Peated" Range unter dem Markennamen Port Charlotte. Die gleichnamige Brennerei befindet sich ebenfalls im Besitz von Bruichladdich und soll, so hörte man, in 2016 wieder eröffnet werden.

Kurz nach der Übernahme von Bruichladdich durch Mark Reynier, Simon Coughlin und Gordon Wright fanden einige sehr interessante Fässer den Weg zu unabhängigen Abfüllern.
Zwei hochinteressante Port Charlotte aus dem Weinfass wurden kürzlich vom noch recht unbekannten unabhängigen Abfüllen "Rest And Be Thankful Whisky Company" auf den Markt gebracht. Wir beginnen mit dem Jurançon Fass.


Farbe
Messing

Nase
Schmorendes, leicht feuchtes Stroh. Ein starker, holzig/erdiger Rauch steigt auf. Ein Anflug von brennendem Gummi und Motoröl. Dann wird es sehr schnell sehr süß und sehr fruchtig: Reife Blaubeeren, Himbeeren, Zitronenblüten und eine holzig/frische Parfümnote - Lavendel? Ich weiß es nicht. Mit etwas Wasser noch ein Schwall Erdbeeren mit Sirup - aber auch Walderde und einige frische Pilze. All das wird langsam über dem Holzrauch getrocknet.
Dahinter ist immer die für mich typische PC-Note präsent: Viele nennen sie "Kuhstall" - für mich ist es ein alter, leerstehender Gewölbestall. Man riecht noch die vor Jahrzehnten hier gehaltenen Tiere, zusammen mit dem mineralischen Geruch der alten Steinwände.

Gaumen
Unheimlich starker und kompakter Antritt. Die Aromen wollen sich gar nicht voneinander trennen. Das ölige Mundgefühl täuscht über die tatsächliche Alkoholstärke mühelos hinweg, erst im Hals spürt man, womit man es zu tun hat.
Gesalzenes Karamell und Haselnüsse, überzogen von dunkler Schokolade. Kräftige Tannine aus dem Eichenfass und starker Holzrauch bilden den Gegenpol.

Abgang
Rauchig und maritim. Ich sitze an einem Lagerfeuer an der Küste Islays und heize das Feuer mit leicht feuchten Planken eines alten Bootes nach. Mineralisch, kalkig und trocken - wie ein guter trockener Weißwein. Die süßen Früchte sind völlig verschwunden und lassen dem Küstenarome freie Fahrt.

Fazit
Die inzwischen immer älteren Port Charlotte begeistern mich von Mal zu Mal mehr. Hinter dem kräftigen und typischen PC-Rauch steckt eine ganze Fülle an vielfältigen Aromen und unglaublich viel Süße. Dabei bleibt der unzähmbare Charakter der Insel Islay stets präsent und unvergesslich im Gedächtnis.
Bitte mehr davon, RBTW!


91/100

Dienstag, 16. Juni 2015

#008: Port Charlotte 10 Jahre "Heavily Peated"




Der Whiskytrend geht eindeutig immer mehr in Richtung Verzicht auf Altersangaben. In Zukunft werden wir, bedingt durch die weltweit hohe Nachfrage nach hochwertigem Scotch Whisky, immer Non Age Statement (NAS) - Whiskies sehen.
Meine Lieblingsbrennerei Bruichladdich hat nach dem Kauf durch Rémy Cointreau nahezu die gesamte Produktpalette auf NAS-Whiskies umgestellt. Einige davon schmecken mir vorzüglich, doch heute schwelge ich mit dem Port Charlotte 10 Jahre Heavily Peated in alten Zeiten...


Farbe
Blasses Gold

Nase
Kräftiger Rauch. Mehr Lagerfeuer als Krankenhaus. Doch dann die Überraschung: Gleich dahinter Zitrusfrüchte, Heu, Gras... Der Brennereicharakter hat tatsächlich eine Chance gegen den starken Rauch. Genial. Für einen so rauchigen Whisky sehr süß. Vanille und Karamell vom Bourbonfass. Dazu geräucherter Speck und etwas Pfefferminz.

Gaumen
Cremig, ölig und gleichzeitig sehr kräftig. Pfeffrige Schärfe, keine alkoholische. Dann kommt Räucherspeck und es wird nach einigen Sekunden süßer. Zitrusfrüchte, Gerstenzucker und Karamell werden vom Rauch zwar dominiert, jedoch nicht vertrieben.

Abgang
Asche, erkaltende Glut vom Lagerfeuer. Dazu wird wieder Räucherspeck gereicht. Dieses Aroma hält sich minutenlang im Mund. Auch das süße Karamell und die Zitrusfrucht erscheinen immer wieder.
Eine zarte Eichennote ist in Form von Kakaopulver zu vernehmen.


Fazit
Das Besondere an diesem Whisky ist, dass süße und fruchtige Noten nicht vom Rauch überdeckt, sondern eher "umschmeichelt" werden. Sofort ist er klar als Bruichladdich zu erkennen. 

89/100


Sonntag, 14. Juni 2015

#007: Slyrs 12 Years aged - Edition 2003



Danke an Dirk Schlüter für das Foto.

Spätestens seit den Alrik Releases der Brennerei Glen Els wissen wir, dass deutscher Whisky wahre Menschenmengen anziehen kann. Der Höhepunkt dieser Entwicklung war dieses Jahr der Verkauf des ersten 12-jährigen Slyrs direkt in der Brennerei am Schliersee. Am Pfingstsonntag standen hunderte von Menschen an, um eine von 1.000 an diesem Tag erhältlichen Flaschen für zugegeben selbstbewusste 199,- EUR zu erwerben.
Auch heute stelle ich mir wieder die Frage: Kann ein solcher Preis und Hype gerechtfertigt sein?


Farbe
Gold

Nase
Zuckerwatte, Karamell, Vanille, Kandiszucker und gebrannte Mandeln. Wie eine frische Cremé Brûlée mit knackig karamellisierter Kruste auf einem Gang durch das Münchner Oktoberfest. Die Obstler-Nase, die allen jüngeren Slyrs zueigen ist, ist hier endlich verschwunden.

Mund
Frisch und sanft umspielt er die Zunge, der Alkohol ist kaum zu erahnen. Würzig und süß zugleich. Geröstetes Brot, Karamellbonbons, Vanillezucker und Walnüsse. Die Eiche ist kraftvoll und sehr deutlich. Der Brennereicharakter von Slyrs ist nicht zu übersehen. Malzig, nussig und definitiv kein Schotte - aber doch eindeutig und ohne Diskussion ein Whisky.

Abgang
Mittellang und trockener werdend zieht sich der Slyrs aus dem Mund zurück. Dabei übernehmen die Röstaromen und Walnüsse die Führung. Dahinter Karamell und Marzipan, ummantelt von Zartbitterschokolade.

Fazit
Ein runder, schön gereifter deutscher Whisky! Nicht besonders komplex, doch die vorhandenen Aromen sind wunderbar ausgebaut und sehr intensiv. So müsste in Zukunft der Einstieg in die Slyrs Range aussehen. Dieser malt mit einem Finish in Sherry- oder Weinfässern hat aus meiner Sicht durchaus Potential. Den horrenden Preis und den riesigen Hype halte ich für ungerechtfertigt. Slyrs ist mit diesem Malt für mich "angekommen" und ich bin gespannt, was in Zukunft aus dieser Brennerei auf uns zukommt. Hoffentlich dann zu realistischeren Preisen und ohne verrückten Zweitmarkt.

83/100

Samstag, 13. Juni 2015

#006: GlenDronach - The Hielan' // 8 Jahre




Ende Mai gab der Deutsche Importeur Kammer Kirsch GmbH bekannt, dass der beliebte GlenDronach 15 Jahre "Revival" bald vom Markt genommen würde (Whisky Experts berichtete).
Dafür wurde eine neue Abfüllung für das untere Ende der Range angekündigt, der 8-jährige mit dem klangvollen Namen "The Hielan'".
Ich habe mir eine der ersten Flaschen in Deutschland gesichert und berichte euch hier, wie der Neue bei mir angekommen ist. Vorab sei direkt gesagt: Für den Revival, der hier auch bald besprochen wird, ist er kein adäquater Ersatz - das will er aber glaube ich auch nicht sein.

Farbe
Heller Bernstein

Nase
Der erste Antritt ist etwas alkoholisch und wachsig, erinnert mich an jüngere Glenfarclas. Doch schon wenige Minuten in Glas schaffen Abhilfe. Ein Korb aus süßen, gelben Früchten: Aprikosen, Physalis, Zitronen. Blumenwiese, Vanille und Rosinen. Gerstenzucker und Malz. Dann sehr buttrig, wie ein amerikanischer Cookie mit Nüssen und Karamell. Insgesamt sehr frisch, fruchtig und weich.

Gaumen
Buttrig weich und zart. Der Alkohol ist erst spät spürbar. Aprikosenmarmelade, Marzipan, gehackte Nüsse und Mandeln. Die Eiche bringt eine erste zarte Würze - Kakaopulver. Der Geschmack entspricht weitgehend dem, was die Nase verspricht und die meisten Aromen finden sich auch im Mund wieder.

Abgang
Hier übernimmt der Sherry die Führung: Rosinen, geröstete Mandeln, etwas Pfeffer und Kaffee. Dahinter schimmert das Bourbonfass mit Karamell, Vanille und süßen Früchten. Ganz am Ende ein Hauch von Bitterkeit, die den Abgang beschließt.

Fazit
Ein ungewöhnlicher GlenDronach, der nicht von starkem Sherry getragen wird. Sommerlich, süß und zugänglich passt dieser Malt gut zu den heißen Monaten. Leider wenig komplex und der alkoholische Antritt in der Nase stört auch etwas.
Ein schöner Malt für Einsteiger und ein guter Einstieg in die Range von GlenDronach - dem von vielen so geliebten Hausstil kann und will er aber nicht gerecht werden.


84/100

Donnerstag, 11. Juni 2015

#005: "Còmhlan" 1st // Islay South Coast // Sherry Oak


  • Brennerei: Unbekannt
  • Fasstyp: Sherry Oak
  • Alter: Unbekannt
  • Abgefüllt: Im Mai 2015 vom Brühler Whiskyhaus für die Facebook Gruppe "Whisky.de - Der Treffpunkt feiner Geister" 
  • Alkoholstärke: 56,3% ABV
  • Whiskybase: https://www.whiskybase.com/whisky/68959/cmhlan-1-bw

Danke an Mi Ró für das Foto

Heute habe ich die Chance und das Privileg, einen ganz besonderen Malt zu verkosten: Die erste eigene Abfüllung der Facebook-Gemeinschaft "Whisky.de - Der Treffpunkt feiner Geister". Diese Abfüllung wurde unter großem Einsatz vom Brühler Whiskyhaus unter Mithilfe zahlreicher Personen aus der Facebook Gruppe realisiert und ausschließlich innerhalb dieser Gruppe zum Kauf angeboten.
Es handelt sich dabei um einen jungen Malt aus einer nicht genannten Brennerei, die an der Südküste Islays gelegen ist. Die Reifung erfolgte in einem Sherryfass.



Nase
Süßer und fruchtiger Rauch - 30-40ppm. Erinnert an eine hausgemachte Barbecuesauce mit Chili, Limetten, Mango und angenehmem Zedernholzrauch. Kandierte Orangen, Marzipan und rote Früchte aus dem Sherryfass.
Nach einigen Minuten baut sich eine Parallelwelt im Glas auf: Nasses Holz, abgestandenes Seewasser, etwas geräuchertes Fleisch, feuchter Waldboden und frisch gesammelte Pilze. Beide Facetten koexistieren und wechseln sich in der Nase dynamisch ab.
Der Malt wirkt frisch und kraftvoll, er hat denke ich noch keine 10 Jahre im Fass gesehen. Dennoch ist er rund und ausgewogen und auch der Alkohol ist in der Nase schon nahezu perfekt eingebunden.

Gaumen
Schwarzer, kräftiger Pfeffer. Der Alkohol ist kurz sehr kräftig spürbar, zieht sich aber angenehm schnell wieder zurück.
Gegrillte Orangen, Espresso, gegrilltes Fleisch und etwas Lakritze.
Dann dominieren Zedernholz, würzige, leicht bittere Eiche und Holzrauch. Insgesamt deutlich auf der holzigen Seite, aber gefällig.

Abgang
Nach dem kraftvollen Eindruck im Mund gestaltet sich der Abgang vergleichsweise harmonisch, fast sanft. Kalter Rauch, Bittermandelöl, wie in einem guten Amaretto, Lakritze und ein starker Espresso klingen langsam ab und bleiben noch lange nach dem letzten Schluck im Glas.

Fazit
Eine gelungene Abfüllung, die ihre Stärken ganz klar in der Nase hat. Wie ein gelungener Abend am Lagerfeuer, mit bittersüß mariniertem Grillgut. Gaumen und Abgang sind sehr deutlich vom Eichenholz geprägt, das z.T. fast zu stark erscheint.
Ein junger, wilder und kantiger Malt von Islays Südküste, der trotz seines unbekannten und vermutlich geringen Alters schon eine angenehme Reife zeigt. Danke an Marco Bonn vom Brühler Whiskyhaus für die gelungene Abfüllung!

86/100 (meine "Wertung der Herzen": 95/100 :-D)

Dienstag, 9. Juni 2015

#004: GlenDronach 1996 Madeira Hogshead for The Nectar, Belgien




GlenDronach steht für größtenteils hervorragende, sherrylastige, Whiskies. Doch können die Jungs bei GlenDronach nur Sherry? Dieser Frage gehe ich heute auf den Grund. Die Vorfreude war groß, denn ich liebe Madeirafinishes und -vollreifungen ungemein...

Farbe
Altes Gold

Nase
Sofort fühle ich mich in einen Fruchtladen versetzt: Aprikose, Pfirsich, Mango - eingebettet in einen saftigen Kuchen. Gesüßt wurde der Kuchen mit Honig. Mehr Zeit lässt die Früchte zu Trockenfrüchten werden, dazu Rosinen und Nüsse. Die 54,1% Alkohol sind nur durch eine leichte Kühle an der Nase zu verspüren und sind ansonsten hervorragend eingebunden.

Gaumen
Süß und scharf zugleich! Die Früchte werden aufgeschnitten und sind richtig spritzig und frisch. Die Eiche, im Aroma für mich nicht wahrnehmbar, meldet sich. Dazu Vanilleschoten und etwas Honig.
Der Alkohol ist sehr schön eingebunden, er gibt dem Malt viel Kraft, ohne dabei zu Brennen oder zu deutlich in Erscheinung zu treten. Dennoch verträgt dieser Malt auch das Wasser recht gut, wer es sanfter mag kann durchaus Wasser hinzugeben.

Abgang
Die scharfe Würze weicht sehr schnell einem sehr angenehmen und weichen Mundgefühl. Der typische Fruchtkuchen, der einem Whisky aus dem Madeirafass oft zu eigen ist spielt wunderbar mit einer relativ kräftigen Eiche. Würze und Süße wechseln sich dynamisch ab und sorgen so für immer neue Geschmackseindrücke. Leider fällt die Eiche einen Ticken zu kräftig aus, was die tollen Madeira-Noten ein wenig zu stark überlagert. Nur diese Tatsache verhindert eine absolute Tipwertung in meinem Buch.

Fazit
Ich gebe zu, beim Fazit bin ich vorbelastet: Ich liebe Madeira-Finishes und -Vollreifungen. Dieser GlenDronach ist für mich ein exzellentes Beispiel für all die Attribute, die ich an dieser Reifung schätze. The Nectar hat ein hervorragendes Fass ausgesucht. Ein Exempel dafür, dass GlenDronach eben nicht nur Sherry kann, wie so oft vermutet.

89/100


Sonntag, 7. Juni 2015

#003: Tomatin 2007 Sherry-Rum Cask by Riegger's Selection

  • Brennerei: Tomatin 
  • Fasstyp: Sherry-Rum Cask  // Erstreifung im Sherryfass // Rum-Cask Finish seit 07.01.2013 
  • Destilliert am: 01.02.2007
  • Abgefüllt am: 18.07.2014 (369 Flaschen)
  • Alkoholstärke: 46,8% ABV
  • Whiskybase: https://www.whiskybase.com/whisky/56938/tomatin-2007-rs


Bei Temperaturen über 25°C schwindet bei mir die Lust auf schweren, alten und mit heftigen Aromen aufgeladenen Whisky zusehends. Also begebe ich mich jeden Sommer auf die Suche nach leichten und angenehmen Drams, die gut zu sommerlichen Temperaturen passen.
Meine erste Entdeckung im Sommer 2015 machte ich bei Riegger's Selection. Ein super schöner und sommerlicher Tomatin zum kleinen Preis.


Nase
Anfangs dominiert Rum, leider sticht der Alkohol ein wenig in der Nase. Ich entschließe mich, dem Malt 15 Minuten Zeit zum "atmen" zu geben.
Dann: Sahnekaramell-Bonbons, Haselnüsse, Kirschen und etwas Getreide - Cornflakes. Das Sherryfass für die initiale Reifung bringt Rosinen und einige Backpflaumen. In der Ferne vernehme ich, was Tomatin für mich auszeichnet: Tropische Früchte. Ananas und Mango, dazu Zitronensaft. Recht komplex für das zarte Alter von 7 Jahren. Leider bleibt der Alkohol auch weiterhin recht deutlich - ein junger Malt eben. Mit ein paar Tropfen Wasser (sparsam!) lässt sich der Alkohol weitestgehend aus der Nase vertreiben.

Gaumen
Sehr cremig und angenehm, auf der Zunge ist der Alkohol besser eingebunden. Süßer karibischer Rum, frisch gekochtes Karamell, Honig und Cremė Brûlée. Das Sherryfass finde ich im Geschmack kaum, lediglich einige, großzügig in Rum getränkte, Rosinen künden von der Erstreifung in einem Sherryfass.

Abgang
Kurz bis mittellang verabschiedet sich der Whisky aus dem Mund. Beginnende Eichenwürzigkeit und brauner Kandiszucker, den man ganz langsam auf der Zunge zergehen lässt. Der Eindruck von Getreide ist ebenfalls wieder da, er passt gut zur allgegenwärtigen, vanilligen Süße. Der Rum verleiht auch dem Abgang eine süß-fruchtige Note, die mich etwas an Melasse erinnert.

Fazit
Ein sehr schöner Sommerwhisky zum wirklich attraktiven Preis! Geradlinig, süß und lecker überfordert er auch Anfänger nicht und bietet trotzdem, genug Komplexität für Kenner. Riegger hat den Zeitpunkt der Abfüllung gut getroffen, ich habe keine metallische Jugend mehr gefunden, lediglich die Einbindung des Alkohols in der Nase könnte schöner sein.

83/100

Samstag, 6. Juni 2015

#002: Springbank 17 Jahre Sherrywood



Heute widme ich mich einem der jüngsten Springbank Releases. Um diese Flasche wurde schon vor der Veröffentlichung ein recht großer Hype gemacht, sodass innerhalb kurzer Zeit nach Release zunächst viele Händler ausverkauft waren.
Inzwischen ist dieser Whisky wieder relativ gut verfügbar.
Mal sehen, ob der Hype gerechtfertigt ist?


Nase
Orangenmarmelade - und zwar die englische Variante, etwas säuerlich. Erdbeeren, Pfirsiche, salzige Seeluft. Etwas mineralisch und "dreckig", wie es dem Charakter von Springbank zueigen ist.
Der Alkohol sticht leicht in der Nase, nicht ganz perfekt eingebunden.Nach einigen Minuten deutlich süßer, Karamellpudding mit Vanillesauce. Kein Rauch.

Gaumen
Kraftvoll, es prickelt auf der Zunge. Fruchtig süße Weingummis werden durch zunehmend komplexere Aromen ersetzt: Orangen, Erdbeeren, ganz entfernt Wassermelone. Die Wassermelone wirkt etwas künstlich, wie z.B. bei Hubba Bubba Kaugummi.
Dann kommt das Fass: Walnüsse, leichter Espresso, etwas Pfeffer.
Der Alkohol ist doch gut eingebunden, hier muss meines Erachtens kein Wasser dran.

Abgang
Süß und malzig. Zum ersten Mal ist etwas Rauch spürbar, ich würde sagen in Richtung 10ppm, eher weniger.
Die Orange zieht sich wie ein roter Faden durch diesen Whisky und ist auch im Abgang sehr präsent.
Warme Eichentöne spielen gekonnt mit der verblassenden Süße von Marzipan und gebrannten Mandeln.


Fazit
Keine Sherrybombe, wie es die Etikettierung "Fresh & Refill Sherry Hogsheads" vermuten lassen würde. Nun, die Farbe spricht auch nicht dafür, ich denke hier kamen hauptsächlich die Refill-Fässer zum Einsatz. Das ist aber nicht schlimm, so hat der vorzügliche Brennereicharakter von Springbank die Möglichkeit, mit den verschiedenen Sherryaromen zu interagieren und richtig zu glänzen.
Ein schöner Malt, ein schöner Springbank. Ob man ihn so hätte hypen müssen, ich weiß nicht...

88/100

Freitag, 5. Juni 2015

#001: Ardbeg Uigeadail



Nase
Schon wenige Momente nach dem Einschenken und bevor man das Glas zum ersten Mal an die Nase führt, steht er schon im Raum: Der typische Ardbeg-Rauch: Kräftig, wild und unverwechselbar. Leder, Espresso, und geräucherter Schinken.


Dann wird es Zeit für BBQ: Schön fettige Scheiben vom Schweinebauch werden über glühenden Kohlen gegrillt. Das Fett verflüssigt sich in der Hitze und tropft in die Glut. Die Flammen schlagen hoch und züngeln am Fleisch, das immer knuspriger wird.
Dann wird die Sache komplexer, süßer und fruchtiger. Die 10% Sherryfassanteil geben dem Malt seinen unverwechselbaren Charakter.


Zum Nachtisch kommen rote Trauben, Erdbeeren, und Bananen auf den Grill und werden leicht angeröstet. Dazu gibt es Rosinen und etwas Vanille und Karamellpudding.
Wundervoll. Man wagt sich gar nicht auszudenken, wie gut eine richtig lang gereifte Abfüllung mit mehr Sherryanteil wohl schmecken mag, wenn schon die hier verwendeten 10% einen solchen Effekt erzielen.



Gaumen
Zunächst süß, die gerösteten Früchte finden sich zuerst auf der Zungenspitze. Dann schiebt der Alkohol kräftig nach und der Whisky entfaltet sich explosionsartig auf der Zunge: Dunkler Espresso, sehr dunkle Schokolade, viel Rauch, Asche und kräftige Eiche. All diese Aromen sind gut miteinander verwoben und aufeinander abgestimmt.



Abgang
Sehr lang und rauchig. Das Kohlenfeuer geht langsam aus und etwas Asche legt sich auf die Zunge. Wieder sehr dunkle Schokolade, oder Kakaopulver. Etwas Kaffee ist auch dabei.
Ab und an kommt die Süße und die Früchte wieder hoch doch im Abgang ist eines klar: Hier dominiert der Rauch. Ein echter Islay-Malt, ein echter Ardbeg.



Fazit
Wer dem Rauch nicht völlig abgeneigt ist und diesen Malt noch nicht kennt, dem fehlt eine essentielle Erfahrung in der Welt des Whiskys. Hier stimmt auch das Preis-/Genussverhältnis absolut. Ein toller Malt, den ich immer zu Hause und immer offen habe. Egal wie viele wesentlich teurere und vermeintlich hochwertigere Malts ich auch probiere, immer wieder komme ich an entspannten Abenden auf diesen zurück und freue mich, dass das Gute nicht immer exorbitant teuer und selten sein muss.


Um etwas zu relativieren: Meine sehr positive Bewertung steht in direktem Zusammenhang mit dem sehr attraktiven Preis. Man bekommt sehr wohl für VIEL mehr Geld VIEL bessere Ardbeg Whiskies - aber in dieser Preisklasse ist der Uigeadail, für mich, quasi konkurrenzlos.


91/100

Donnerstag, 4. Juni 2015

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